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Unsere Lackschuhe
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Judy & Jack – Lebenslust auf acht Pfoten

Nachdem der alte Chef unserer Dosenöffner, ein zuckerkranker Kater namens Mickey, im Alter von 14 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen musste, waren die beiden eine Zeit lang ohne Vorgesetzte, merkten aber bald dass dies nicht die richtige Art zu Leben ist. Also besuchten Sie die Internet-Seiten der AG Tiere, auf der Suche nach einer neuen Aufgabe.
Schon länger war ihnen aufgefallen, dass schwarze Katzen schwieriger zu vermitteln sind. Die Entscheidung für ein paar Lackschuhe war also schon im Vorfeld gefallen. Nach intensivem Studium der Kandidaten vereinbarten sie einen Termin bei unserer Pflegestelle.
Da es uns dort eigentlich ziemlich gut gefiel, haben wir uns (wie schon bei anderen Besuchern zuvor) ziemlich geziert und versucht vor den beiden in Deckung zu gehen. Leider hat das gar nichts genutzt: Obwohl wir wirklich alles gaben, haben Marion und Arndt die Herausforderung angenommen und uns adoptiert.
Wir wurden also gegen unseren Willen am 9. Februar 2013 in die Transportboxen gepackt und in unser neues Heim gebracht. Obwohl dort eine schicker neuer Kratzbaum und diverses Spielzeug auf uns wartete, haben wir uns schon aus Prinzip erstmal im Keller in der hinterletzten Ecke versteckt…

Jack: Und Du hast Dich auch noch auf meinen Rücken gesetzt…
Judy: Du musst mich halt beschützen, so als großer Bruder!
Jack: Wie auch immer. Wir haben uns dann ja neue Verstecke gesucht und sind dort die ersten Tage verschwunden.
Judy: Jap. Und unsere Menschen haben ganz komische Namen für uns gebraucht!
Jack: Genau. Wie war das noch… Der-unter-dem-Bett-lebt und Die-unter-der-Couch-lebt. Irgendwas Indianisches glaube ich. Naja, nach drei Tagen wurde mir ziemlich langweilig. Ich habe dann mal angefangen mit den Menschen zu spielen. Man muss die ja irgendwie erziehen.

Judy: Ich habe das von meinem Posten unter der Couch beobachtet. Das ging mir dann aber doch zu schnell.
Jack: Och, zwei Tage später habe ich mir dann die ersten Massagen abgeholt. Es gibt durchaus Schlimmeres.

Judy: Hmm, das glaube ich inzwischen fast auch. Aber so richtig traue ich mich noch nicht.
Die Leckerlis sind auf jeden Fall schon mal ganz nett.

Jack: Jaaaa. Die sind gut! Und die grüne Welt hinter den unsichtbaren Mauern (Anm. d. Redaktion: die Fenster zum Garten), die ist auch gaaaaanz spannend. Da sind so kleine Flatterviecher. Die würde ich ja gerne mal jagen.

Judy: Stimmt. Insgesamt haben wir es wohl doch ganz gut angetroffen, oder?
Jack: Also ich fühl mich pudelwohl…
 
Menschen: Aufgrund der Vorgeschichte von Judy & Jack sind wir hier auf zwei sehr schüchterne Wesen gestoßen. Es hat ein wenig gedauert, aber inzwischen stellen die beiden mit Vorliebe das ganze Haus auf den Kopf. Manchmal muss man vielleicht ein wenig mehr Arbeit investieren, das ist es dann aber auch wert. Die beiden zahlen es uns durch ihre Lebensfreude vielfach zurück!!!

Wir haben es geschafft!!

 
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